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„Rohasche” ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Mineralien erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohasche = Mineralstoffe.

Mineralstoffe werden ernährungsphysiologisch unterteilt in Mengenelemente wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor sowie Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt, Selen und Jod, um nur die wichtigsten zu nennen. Die Mineralstoffe werden häufig ausschließlich im Zusammenhang mit der Skelettmineralisierung gesehen. Dies ist jedoch nur ein Teilbereich ihrer Funktionen und trifft auf Calcium, Phosphor und Magnesium zu. Darüber hinaus haben die Mengen- und Spurenelemente sehr weitreichende Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel, im Wasserhaushalt, beim Blutaufbau, bei der Pigmentbildung, als Bestandteil vieler Stoffwechselenzyme und - hormone, im Fruchtbarkeitsgeschehen etc.. Dabei ist zu beachten, dass gerade wegen dieser vielfältigen, sehr komplizierten Aufgaben sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss oder ein Ungleichgewicht der Mineralstoffe zueinander zu schweren Störungen führen kann. Deshalb sollten Sie zu unseren Alleinfuttermitteln nichts hinzufügen, insbesondere keine hochkonzentrierten Mineralstoffmischungen. Es besteht ansonsten die große Gefahr, dass Ungleichgewichte entstehen und genau die gegenteilige Wirkung von dem erzielt wird, was von der Zufütterung der Präparate erhofft wurde. In der Praxis werden solche Mineralstoff-Konzentrate häufig fälschlicherweise zur Vorbeugung gegen Skelettanomalien, insbesondere bei im Wachstum befindlichen Hunden, verabreicht. Das ist normalerweise nicht notwendig. 

„Rohfaser ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Pflanzenfasern erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohfaser = Pflanzenfasern.

Es handelt sich also bei der Rohfaser zum überwiegenden Teil um faserige Pflanzen-Bestandteile, die landläufig häufig auch als „Ballaststoffe“ bezeichnet werden. Die unter dem Begriff Rohfaser zusammen gefassten relativ schwer verdaulichen Pflanzen-Bestandteile weisen die unterschiedlichsten physikalischen und chemischen Eigenschaften auf und übernehmen deshalb eine wichtige Darm regulierende Funktion bei der Verdauung der Heimtiere. Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser kann sich nach zwei Seiten hin auswirken. Zum einen kann sie Kot verfestigend wirken, zum anderen aber auch abführend. Sie kennen diese Wirkung unter Umständen von der Weizenkleie her, die auch heute in der menschlichen Ernährung eine gewisse Rolle spielt. Auch Weizenkleie besteht zu einem großen Teil aus Rohfaser.

Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser beruht zum Teil auf dem Wasser-Bindungsvermögen, der durch die geringe Verdaulichkeit bedingten Vergrößerung des Kot-Volumens und der Beeinflussung der so genannten Darmflora.

Unter Darmflora sind dabei die auch immer bei gesunden Tieren im Darm (vor allem aber im Dickdarm) vorhandenen wichtigen und erwünschten Darm-Bakterien zu verstehen. Um eine gesunde und natürliche Darm-Tätigkeit zu erreichen, müssen die Katzen und Hunde also eine gewisse Mindestmenge an Faserstoffen über das Futter zu sich nehmen und zwar in der richtigen Form und in der richtigen Menge.

Auf Grund der geringen Verdaulichkeit führt ein überhöhter Anteil an Rohfaser zu einer stark vergrößerten Kot-Menge. Darüber hinaus beeinträchtigt ein zu hoher Rohfaser-Gehalt die Verdaulichkeit und damit die Verwertung der anderen im Futter vorhandenen lebenswichtigen Nährstoffe. Es muss jedoch an dieser Stelle hervorgehoben werden, dass es neben den durch die Rohfaser-Bestimmung erfassten Ballaststoffen noch eine ganze Reihe von weiteren Pflanzenstoffen gibt, die eine Darm- und Verdauungs-regulierende Wirkung haben. Hierzu zählen insbesondere die löslichen Pflanzen-Bestandteile die in den vorderen Darm-Abschnitten noch nicht von den Verdauungsenzymen aufgeschlossen werden können, in den hinteren Darm-Abschnitten (insbesondere im Dickdarm) aber dann von den dort lebenden Bakterien als hervorragende Nährstoff-Quelle genutzt werden können. Dadurch können sich bei gezielter Auswahl dieser „diätetischen Fasern“ bestimmte Gruppen erwünschter Bakterien besonders gut entwickeln, die ihrerseits unerwünschte Bakterien, die beispielsweise Durchfall hervorrufen können, in der Entwicklung hemmen. Dies führt letztendlich dann auch zu einer besseren und problemloseren Verdauung.

Wie so oft kommt es also nicht nur auf die Menge der im Futter vorhandenen Ballaststoffe an, sondern vor allem auch auf die richtige Kombination von verschiedenen schwerer löslichen und leichter löslichen Fasern. So gesehen ist also der deklarierte Rohfaser-Gehalt eher ein Maß für die schwer verdaulichen Fasern, die nur etwa zwischen 2 bis 3 % des Futters ausmachen sollten, da höhere Gehalte – wie gesagt – zu einer deutlichen Verringerung der Verdaulichkeit und zu großen Kot-Mengen führen. Lediglich bei Futtermitteln, bei denen bewusst der Energie-Gehalt reduziert werden muss (z.B. Senior für alte Tiere, Light für übergewichtige Tiere) sind höhere Rohfaser-Gehalte notwendig. Die bekanntesten Ballaststoff-Träger sind im allgemeinen die darin enthaltenen Getreide-Produkte, Gemüse, Rübenfasern und ähnliches. Wie Sie jetzt wissen, kommt der Rohfaser für die eigentliche Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen eine unter geordnete Bedeutung zu. Ihre wichtigste Funktion liegt vielmehr in der Aufrecht-Erhaltung der für die Verdauung wichtigen Darm-Tätigkeit.

„Fettgehalt ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Fette erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Fettgehalt = Fett.

Fett ist nicht nur ein wichtiger Energieträger. Einzelne Fettbausteine, die essentiellen Fettsäuren, haben eine den Vitaminen ähnliche Wirkung für die Entwicklung von Haut und Haaren, erfüllen außerdem verschiedene Funktionen im Zellstoffwechsel und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang die Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure) sowie die Omega-3-Fettsäuren (z.B. Linolensäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure). Da die essentiellen Fettsäuren sehr empfindlich sind und leicht zerstört werden können, müssen sie durch Zusatz antioxidativ wirkender Substanzen (Antioxidantien) geschützt werden, damit Mangelerscheinungen bei Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze vermieden werden.

„Protein ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Eiweiße (Proteine) erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Protein = Eiweiß.

Eiweiß ist praktisch in jeder Körperzelle der Hunde und Katzen vorhanden und spielt bei allen Lebensvorgängen eine ganz wichtige Rolle. Eiweiß ist daher ein ganz besonders wichtiger Nährstoff, dem deshalb auch in der Ernährung eine große Bedeutung zugemessen werden muß. 
Warum aber reagieren Hunde oder Katzen sehr unterschiedlich auf verschiedene Futter, die nach der Deklaration auf der Verpackung (auf Rohproteingehalt) gleiche Eiweißgehalte haben? Nun, das hängt mit der Zusammensetzung des verwendeten Futtereiweißes und mit den Verdauungs- und Stoffwechselprozessen zusammen.

Sie können sich - vereinfacht gesagt - Futtereiweiß wie eine Perlenkette vorstellen, bei der die Perlen die sogenannten Aminosäuren sind. Von diesen gibt es etwa 20 verschiedene. Die Reihenfolge dieser Aminosäuren an der Perlenschnur ist erblich festgelegt und charakteristisch für jedes Eiweißteilchen. Das gilt natürlich auch für das Körpereiweiß der Katze bzw. des Hundes. Einige der Eiweißbausteine, die Aminosäuren, müssen unbedingt im Futter in ausreichender Menge vorhanden sein, weil der Hund bzw. die Katze keinerlei Möglichkeit hat, diese sogenannten essentiellen Aminosäuren selbst herzustellen oder sie durch andere Stoffe zu ersetzen. Wenn man dann noch weiß, dass die Verdauungsenzyme im Prinzip nichts anderes machen, als die Schnur der Perlenkette, die die einzelnen Aminosäuren zusammenhält durchzuschneiden, wird klar, das der Hund und die Katze mehr auf die richtige Aminosäurenversorgung angewiesen ist, als auf die Versorgung, die lediglich Eiweiß als solches berücksichtigt.

Im Darm wird das Eiweiß wie gesagt in seine Einzelbausteine, die Aminosäuren zerlegt, und diese werden dann aus dem Darm ins Blut übernommen und an die Stellen transportiert, an denen der Hund oder die Katze körpereigenes Eiweiß aufbauen muss. Dazu stehen aber dann nur die Aminosäuren zur Verfügung, die aus dem Futter in den Organismus aufgenommen werden können. Je hochwertiger das Futter, d.h. je genauer die Aminosäurezusammensetzung des Futtereiweißes dem Bedarf des Hundes oder der Katze entspricht, desto besser kann das Futtereiweiß verwertet werden. Je besser aber das Futtereiweiß verwertet wird, desto geringer kann auch der Eiweißgehalt des Futters sein, um beispielsweise den Hund bedarfsgerecht mit allen Aminosäuren zu versorgen. Hier liegt auch eine wesentliche Ursache für die uns von Züchtern immer wieder bestätigte Beobachtung, das die Verfütterung unserer Produkte zu besseren Fütterungserfolgen führen, als Produkte von Mitbewerbern mit vergleichsweise höheren Proteingehalten.

Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass überschüssiges Eiweiß zu Harnstoff abgebaut werden muss, was nicht nur zu Energieverlusten sondern darüber hinaus zu einer unnötigen Belastung des Stoffwechsels und bestimmter Organe (Leber, Nieren) führen kann. Und das muss sicher nicht sein. Nicht die Konzentration sondern die Qualität des Eiweißes im Futter macht’s eben aus.

Nein, wir verwenden weder Sojaproteine noch Sojaöle. Sojaeiweiße sind zwar auf der einen Seite sehr preisgünstig, enthalten aber (auch nach einer ausreichenden Erhitzung) noch eine Reihe von schwer verdaulichen Kohlenhydraten, die zu weichem Kot und zu Blähungen führen können. Zudem wird der weltweit überwiegende Anteil des Sojaanbaus zwischenzeitlich mit gentechnisch bearbeiteten Saatgut durchgeführt.

Nein. Hierzu muss darauf hinwiesen, dass es seit dem Jahre 2001 (also seit der BSE-Krise) streng verboten ist, Tiermehle oder andere Produkte (z.B. Fette) aus den Tierkörperbeseitigungsanstalten zu Futterzwecken zu verwenden. Dies trifft auch für das Heimtierfutter zu. Für die Herstellung von Tierfutter und damit auch für Heimtierfutter dürfen seit 2002 nur Produkte von genusstauglichen Tieren, d.h. von Tieren die tierärztlich untersucht und für die Schlachtung für den menschlichen Verzehr bestimmt und freigegeben sind, verwendet werden. Dies ist ein in der gesamten EU gültiges Gesetz.

Wir können Ihnen aber bestätigen, dass wir auch vor dieser jetzt gültigen gesetzlichen Regelung zu keiner Zeit für unsere Heimtiernahrung Tiermehle oder Fette aus Tierkörperbeseitigungsanstalten verwendet haben. Wir haben schon immer ausschließlich Produkte von für den normalen menschlichen Verzehr geschlachteten Tieren verwendet. Insofern war auch die neue gesetzliche Regelung für uns kein Problem.

Grundsätzlich benötigt der Hund bzw. die Katze keine Abwechslung in seinem Speiseplan. Sie vertragen über Jahre hinweg das gleiche Futter, wenn dies ausgewogen und bedarfsgerecht ist.

Grundsätzlich können alle unsere Futtermittel trocken angeboten werden, wenn gleichzeitig ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Durch die intensive Aufbereitung der Extrudate und Getreideflocken ist bereits eine optimale Verdauung und Verwertung des Futters erreicht. Anfeuchten des Futters kann deshalb im Einzelfall auch nur zu einer verbesserten Aufnahme des Futters, insbesondere bei Mischungen aus Extrudaten und Getreideflocken, führen. Um die akzeptanzverbessernde Wirkung des Anfeuchtens mit temperiertem Wasser auszunutzen, reichen im allgemeinen 10 bis 15 Minuten Einweichdauer aus.

Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei den Junghunden und den ausgewachsenen Hunden spielt die richtige Futterzubereitung bei den Welpen eine ganz besonders wichtige Rolle. Fehler in der Futterzubereitung können hier schnell zu unerwünschten Verdauungsstörungen führen. Wir geben daher für die Futterzubereitung für Welpen folgende grundsätzlichen Empfehlungen: 

  1. Das Welpenfutter in den ersten 2 - 3 Monaten grundsätzlich nur eingeweicht verfüttern. 
  2. Die Flüssigkeit für das Einweichen des Welpenfutters (Wasser oder besser noch Welpenmilch) sollte in den ersten Wochen so angewärmt werden, dass der fertige Futterbrei bei der Verfütterung möglichst noch 36 - 37° C aufweist. Aber Vorsicht, nicht zu heiß verfüttern! 
  3. Die Welpen sollten ab der 3. - 4. Lebenswoche langsam an das Welpenfutter gewöhnt werden. Dazu sollten in den ersten Tagen nur einige Kroketten in den Napf mit temperiertem Wasser oder Welpenmilch eingeweicht und die Menge an Trockenfutter dann langsam gesteigert werden. Im Allgemeinen könne bis zum Ende der 4. Lebenswoche bis zu 15 g Welpenfutter je kg Lebendgewicht des Welpen angeboten werden. In der 5. Lebenswoche werden bis zu 20 g je kg, in der 6. Lebenswoche bis zu 30 g je kg Lebendgewicht des Welpen empfohlen. Wenn die Welpen 30 - 40 g je Futter je kg Lebendgewicht regelmäßig aufnehmen, können sie problemloser von der Mutterhündin abgesetzt werden. Nach dem Absetzen sollte die Futtermenge in den ersten Tagen beibehalten werden. Nach ca. einer Woche kann dann die Futtergabe entsprechend den Fütterungstabellen gesteigert werden. 
  4. Das Welpenfutter sollte nicht zu breiig oder gar dünnflüssig angeboten werden. Wir empfehlen je 100 g Welpen-Trockennahrung 100 ml Flüssigkeit (temperiertes Wasser oder Welpenmilch). Da durch dieses Mischungsverhältnis der Gesamt-Flüssigkeitsbedarf der Welpen nicht ganz gedeckt wird, sollte den Welpen zusätzlich immer frisches, wenn möglich temperiertes Wasser bereitgestellt werden.

Die Futtermittel für Hunde weisen je nach ihrer Zusammensetzung und dem angewandten Herstellungsverfahren sehr unterschiedliche spezifische Gewichte auf, weshalb bei einem Wechsel des Futters unbedingt geprüft werden muss, wie viel Gramm Futter das für die Futtervorlage verwendete Gefäß tatsächlich fasst. Anschließend ist dann die neue Futtermenge entsprechend anzupassen. Ansonsten besteht nach dem Wechsel auf ein neues Futter die Gefahr der Über- bzw. Unterversorgung. Also vergessen Sie nicht, das neue Futter erst einmal zu wiegen! 
Die in den Fütterungstabellen angegebenen Futtermengen sind Anhaltswerte, die im Einzelfall unter Umständen unter- oder überschritten werden müssen, je nach Haltungsbedingungen und Veranlagung des Hundes. Das kritische Auge des Tierhalters und im Einzelfall auch einmal eine Kontrollwiegung des Hundes sind für die wichtige Feineinstellung der richtigen Futtermenge sehr wichtig. Ausgewachsene Hunde sollten so gefüttert werden, dass sie ihr Gewicht im rassespezifischen Bereich halten.

Tasten Sie dazu Ihren Hund immer wieder einmal mit den Fingerspitzen an den Rippen ab. Sie sollten das Gefühl haben, dass bei Ihrem Hund zwischen der Haut und den Rippen noch eine dünne Schicht fühlbar ist. Dann stimmt die Konstitution Ihres Hundes.

Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Haut Ihres Hundes nahezu unmittelbar auf den Rippen aufliegt, und Ihr Hund auch sonst sehr dünn und knochig aussieht, ist dies ein Zeichen, dass Ihr Hund zu wenig Nährstoffe bekommt (wenn er ansonsten gesund ist). Sie sollten dann die Futtermenge in einem ersten Schritt etwas steigern (ca. 10 – 15 %) oder auf ein entsprechend konzentrierteres Futter (also auf ein Futter mit höherem Fettgehalt) umstellen. Anschließend beobachten Sie Ihren Hund eine zeit lang und tasten ihn wieder ab. Sollte sich die gewünschte Körperkonstitution immer noch nicht einstellen, ist die Futtermenge vorsichtig noch weiter zu erhöhen.

Sollten Sie aber das Gefühl haben, dass die Rippen bei dem Abtasten nur ganz verschwommen unter einer deutlichen Fettschicht zu ertasten sind, ist Ihr Hund übergewichtig und muss „abgespeckt werden. Dazu sollten Sie erst einmal alle zusätzlichen „Belohnungen“ und „Sonderzuteilungen reduzieren, auch wenn sie noch so gut gemeint sind. Sollte das nicht reichen, müssen Sie die Futtermenge des Hauptfutters weiter reduzieren oder auf energiereduzierte „Light Produkte umstellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass es sich auch tatsächlich um Light Produkte handelt. Diese sollten eigentlich nicht mehr als 7 % Fett (Rohfett max. 7 % besser noch niedriger) enthalten. Zudem sollte der Energiegehalt durch einen höheren Ballaststoffanteil weiter verringert sein (Rohfaseranteil min. 4 %, besser noch höher). Denken Sie bei aller Liebe zu Ihrem Hund daran, dass für ihn Übergewicht zu nahezu den gleichen grundsätzlichen Problemen führt wie dies beim Menschen der Fall ist (Herz-Kreislauf, Gelenke und Skelett, Widerstandkraft, Fruchtbarkeit usw.).

Wir verwenden in unserem Futter getrocknete Karotten, Erbsen, Lauch und Spinat. Gekauft wird bei deutschen Händlern.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Hierbei handelt es sich um schonend getrocknete Bierhefe aus deutschen Brauereien.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

 Ja. Da über Antioxidantionsmittel viele Gerüchte und Unwahrheiten verbreitet werden, hier noch einige Zusatzinformationen:

1. Was bewirken Antioxidationsmittel eigentlich ? 
Die Futtermittel für Hunde und Katzen müssen Fette bzw. bestimmte essentielle Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure u.a. ?-3- bzw. ?-6-Fettsäuren) und Vitamine (z.B. Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K) enthalten. Diese lebenswichtigen Nahrungsbestandteile sind jedoch bei der Lagerung einer ständigen Belastung ausgesetzt und werden daher mit der Zeit zerstört bzw. abgebaut. Auslösender Faktor für die Zerstörung der Fettsäuren und Vitamine ist dabei der Sauerstoff aus der Luft. Verstärkt wird die Wirkung noch durch Wärme, ultraviolette Strahlung und bestimmte Zusatzstoffe. Der Sauerstoff greift die ungesättigten Fettsäuren und Vitamine an, es entsteht ein „Fettsäurenradikal, das wiederum andere Fettsäuren und Vitamine angreift und so einen sich selbst aufrecht erhaltenden Zerfalls-Prozess einleitet. Der Abbau-Prozess läuft selbstständig weiter, bis alle essentiellen Fettsäuren und Vitamine abgebaut sind. Es entstehen dann die sogenannten Peroxide, Aldehyde, Säuren und Polymerisationsprodukte, die für den üblen Geruch und Geschmack des Fettes verantwortlich sind. Das Fett wird schließlich ranzig. Dabei entstehen auch für Hunde und Katzen schädliche weitere Abbau-Produkte. Antioxidantionsmittel verzögern diesen Abbau-Prozess entscheidend. Wie der Name schon sagt, wirken sie gegen (anti) eine Oxidation von Nährstoffen, insbesondere also den essentiellen Fettsäuren und den Vitaminen. Enthält ein Hunde- oder Katzenfutter keine oder wegen der Abbau-Prozesse zu wenig dieser essentiellen Fettsäuren kommt es bald zu schwer wiegenden Gesundheitsstörungen wie Wachstumsstörungen, rauhem und trockenem Haarkleid, Hautverdickungen, Haarausfällen und erhöhter Infektionsanfälligkeit der Haut. Langanhaltender Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann schließlich auch zu Herzstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Werden auch die Vitamine zerstört, können natürlich zusätzlich auch typische Vitamin-Mangelsymptome bei den Hunden und Katzen auftreten. Die Vitamine und essentiellen Fettsäuren sind also für die Katze und den Hund lebenswichtig und müssen deshalb unbedingt vor dem oxidativen Abbau geschützt werden. Dazu dienen eben die Antioxidantionsmittel.

2. Welche Antioxidantionsmittel sind zugelassen? 
Derzeit (Stand Frühjahr 2005) sind insgesamt 15 verschiedene Antioxidantionsmittel Futtermittelrechtlich zugelassen. Weit verbreitet sind dabei BHA (E 320), BHT (E 321), Propylgallat (E 310), stark tocopherol-haltige Extrakte natürlichen Ursprungs (E 306) sowie verschiedene synthetische Tocopherole.

Für die futtermittelrechtliche Zulassung mussten alle zugelassenen Antioxidantionsmittel auf Herz und Nieren geprüft werden, wobei nicht nur die Wirkungsweise sondern auch mögliche schädliche Wirkungen mit geprüft wurden. Die entsprechenden wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union sind gerade dabei, alle Zusatzstoffe neu zu prüfen und zuzulassen. Dafür müssen für diese Zusatzstoffe neue bzw. aktualisierte Nachweise über die Wirksamkeit und die Unschädlichkeit der für die Zulassung angemeldeten Zusatzstoffe vorgelegt werden, um die Sicherheit der Zusatzstoffe weiter zu erhöhen. Dies trifft natürlich auch für die Antioxidationsmittel zu. Dabei konnten bei einigen der Antioxidantionsmittel bei extrem hohen Dosierungen Nebenwirkungen nicht völlig ausgeschlossen werden, weshalb der Gesetzgeber für diese Antioxidantionsmittel Höchstgehalte in Futtermitteln festgesetzt hat, die in einem Bereich liegen, der so niedrig ist, dass selbst bei zigfacher Überschreitung der zugelassenen Höchstgehalte im Futter noch keinerlei Gefährdung für die Tiere ausgeht. Je nach Produkt müssten die Antioxidantionsmittel um das bis 100-fache überdosiert werden, damit schädliche Wirkungen bei Tieren überhaupt auftreten können. Der Gesetzgeber hat also hier einen enorm großen Sicherheits-Bereich eingebaut, um eben die Tiere vor schädlichen Nebenwirkungen zu schützen. Im Gegensatz zu den vielfach geäußerten Meinungen, dass Antioxidantionsmittel das Auftreten von Krebs fördern würden, wurde bei vielen Antioxidantionsmittel tatsächlich eine genau gegenteilige Wirkung festgestellt. So zeigte beispielsweise Propylgallat eindeutig hemmende Eigenschaften gegenüber dem Auftreten von durch bestimmte Turmor-Auslöser (z.B. Nitrosamine) hervorgerufene Tumore.

Leider wird jedoch von bestimmten Interessen-Gruppen und sicher auch bedingt durch die Konkurrenz-Situation bei den Herstellern der Antioxidantionsmittel immer wieder versucht, die Antioxidantionsmittel (des jeweils anderen) in Misskredit zu bringen, wobei dann einfach behauptet wird, dass die bei extremen Überdosierungen auftretenden möglichen Nebenwirkungen schon bei normalen Dosierungen im Futter immer vorhanden wären. Dies ist jedoch in keinem der zugelassenen Antioxidantien der Fall. Wenn dies der Fall wäre, wäre das entsprechende Antioxidans erst gar nicht für die Verwendung in Futtermitteln zugelassen worden. Die gesamten Zusatzstoffe und damit auch die Antioxidantionsmittel werden auch immer wieder in regelmäßigen Abständen einer neuen Bewertung unterzogen (aktuelle Situation s.o.), um die Wirkungsweise und Sicherheit zu gewährleisten. Die Antioxidantionsmittel stellen also eine wichtige und unbedingt notwendige Wirkstoff-Gruppe dar, insbesondere dann, wenn längere Haltbarkeiten der Vitamine und essentiellen Fettsäuren wichtig und auch notwendig sind.

Wir stabilisieren die eingesetzten empfindlichen Fette ausschließlich mit einer Kombination von natürlichen Tocopherolen und Propylgallat. Die Haupt-Stabilisierung erfolgt dabei mit den stark tocopherolhaltigen Extrakten natürlichen Ursprungs, die aus Pflanzenfetten gewonnen werden. Die schützende Wirkung dieser natürlichen Tocopherole wird wesentlich verbessert durch eine zusätzliche geringe Zugabe (im Spurenbereich) von Propylgallat, eine Verbindung aus der ebenfalls in der Natur weit verbreitet vorkommenden Gruppe der Gallate. Im Vergleich zu den „rein chemischen Antioxidantionsmittel (wie z.B. Ethoxiquin, BHA, BHT) wird dieses Antioxidationsmittel deshalb auch im Stoffwechsel auf Grund seiner organischen Struktur einfach wieder abgebaut und verwertet. Durch die von uns verwendete Kombination wirken die Antioxidantionsmittel synergistisch, d.h. die Gesamt-Schutzwirkung für die empfindlichen Fette und Vitamine ist besser, als es sich theoretisch aus der Summe der einzelnen Antioxidantionsmittel ergeben würde. Die Tocopherole und das Propylgallat sind nicht nur im Tiernahrungsbereich zugelassen, sondern auch für bestimmte Lebensmittel. In diesem Zusammenhang sollte noch zur Richtigstellung erwähnt werden, dass die beim Baby gefundenen Nebenwirkungen (Blausucht) beim Heimtier nicht auftreten können, da die Ursache hierfür in einer Stoffwechsel-Besonderheit des unter 6 Monate alten menschlichen Säuglings begründet ist. Die synthetischen Antioxidantionsmittel BHA oder BHT werden von uns nicht verwendet.

Die in den tocopherolhaltigen Extrakten vorhandenen natürlichen Tocopherole gehören zu der gleichen Stoffgruppe wie das Vitamin E, haben jedoch eine erheblich geringere Vitamin-Wirkung wie das eigentliche Vitamin E (Vitamin E-Acetat), das umgekehrt wiederum eine erheblich geringere antioxidative Wirkung im Futter (auf Fette und Vitamine) hat. Vitamin E wirkt umgekehrt im Stoffwechsel der Tiere, wo wiederum die als Antioxidationsmittel wirkenden übrigen Tocopherole praktisch keine Wirkung haben.

Zusammenfassend können wir also festhalten, dass es sich bei den Antioxidantien um für die Qualität und vor allen Dingen auch für die Gesundheit der Tiere sehr wichtige Zusatzstoffe handelt, die wissenschaftlich geprüft und in den zugelassenen Dosierungen auch sicher und unbedenklich sind. Die negativen Auswirkungen zerstörter Vitamin und essentiellen Fettsäuren sind in jedem Falle ungleich schädlicher für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde und Katzen.

Übrigens gilt bei der Deklaration der Verpackung die Vorschrift, dass wenn dem Produkt Antioxidantionsmittel zugesetzt sind, der Hinweis erfolgen muss: Technologische Zusatzstoffe: Antioxidationsmittel.

Nein. Die Farbunterschiede in den Produkten werden durch die unterschiedliche Färbung der enthaltenen Rohstoffe, Vitamine und Spurenelemente hervorgerufen. Daher sind die farblichen Unterschiede auch nur schwach ausgeprägt, im Vergleich zu Futtermitteln, die mit synthetischen Farbstoffe angereichert sind.

Übrigens müssen die künstlichen Farbstoffe auf der Verpackung angegeben werden.

Nein. Die Einstellung unseres Unternehmens zu Tierversuchen ist in unserem Qualitäts-Managment-Handbuch ganz klar festgelegt:

Die Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt bei bosch Tiernahrung nur Projekte, die auf bereits ausreichend wissenschaftlich erforschten und anerkannten Grundlagen basieren. Die Durchführung von Tierversuchen, die zu gravierenden Eingriffen bei den Tieren führen würden, oder die mit irgendwelchen Schmerzen oder Leiden verbunden wären, werden von uns strikt abgelehnt. Wir verurteilen daher auch die in der vergangenen Zeit bekannt gewordenen mit Qualen und Schmerzen verbundenen Tierversuche, die leider nach Pressemitteilungen auch von einigen Tiernahrungsunternehmen durchgeführt worden sind. Wir sind der Meinung, dass viele Tierversuche und die damit einhergehenden Leiden und Schmerzen für die Tiere in sehr vielen Fällen in keinem überhaupt vertretbaren Verhältnis zu den Erkenntnissen und Konsequenzen stehen, zu deren Zweck solche Versuche vielfach durchgeführt werden. Es drängt sich sogar manchmal der Eindruck auf, dass solche Versuche lediglich als Deckmantel für spätere Marketingaussagen in Prospekten usw. missbraucht werden.

Natürlich müssen wir auch unsere Produkte immer wieder einer „Bewertung durch die Tiere unterziehen, um beispielsweise den Einfluss neuer Rohstoffe, neuer Herstellungsverfahren usw. auf die Qualität unserer Produkte besser bewerten zu können. Hunde und Katzen sind lebende Geschöpfe, bei denen die Reaktionen nicht einfach– wie bei Maschinen – voraus berechnet werden können. Die im Rahmen der Produktentwicklung also gegebenenfalls vorgesehenen Akzeptanzteste dienen dabei aber lediglich der Überprüfung der Akzeptanz und Bekömmlichkeit des Futters. Dabei werden neben dem Fressverhalten die Kotkonsistenz, die Fellqualität und gegebenenfalls die allgemeine Entwicklung und der Zustand der Tiere optisch durch die Tierhalter beurteilt. Die Akzeptanzteste werden entweder in Privathaushalten oder in geeigneten Zwingeranlagen und – wie gesagt - grundsätzlich durch die Halter der Tiere selbst durchgeführt. Da der Tierhalter selbst ein großes Interesse daran hat, seinem Tier jede „Unannehmlichkeit“ zu ersparen, haben die von uns durchgeführten Akzeptanzteste sicherlich nichts mit den angesprochenen „Tierversuchen” gemeinsam.

Ja. Da über die Vitamin K3 viele Gerüchte und Unwahrheiten verbreitet werden, hier noch einige Zusatzinformationen:

Seit einigen Jahren gibt es Diskussionen über die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3. Hierzu können wir Ihnen mitteilen, dass diese Diskussionen unseren derzeitigen Informationen nach jeglicher fachlicher Grundlage entbehren. Es gibt bis zum heutigen Tag keine tatsächliche wissenschaftlich fundierte Untersuchung, welche die angebliche schädliche Nebenwirkung von Vitamin K3 in den üblicherweise in der Tiernahrung verwendeten Dosierungen tatsächlich nachweist. Alle Hinweise dieser Art gehen immer wieder auf die gleiche Ursprungsquelle zurück. Leider werden solche Fehlinformationen offensichtlich von „selbst ernannten Fachleuten” bewusst gestreut und von der „Sensationspresse” schnell übernommen, ohne die ursprünglichen Quellen und deren tatsächlichen Wahrheitsgehalt sorgfältig zu prüfen.

Die tierärztliche Hochschule Hannover hat aktuelle Untersuchungen zu der Frage der Nebenwirkungen von Vitamin K3 durchgeführt. Eine sechsmonatige Verabreichung eines Futters mit 200 mg Vitamin K3 blieb bei Agaporiden ohne jegliche nachteilige Wirkung auf die Gesundheit*. Somit konnte keine der im Internet aufgestellten Behauptungen bestätigt werden.

In gleicher Weise hat auch der Sachverständigenrat des Bundesinstituts für Risikobewertung im August 2004 Stellung wie folgt bezogen: „Nach übereinstimmender Auffassung der Teilnehmer am Sachverständigen-Gespräch liegen keine wissenschaftlich begründeten Hinweise vor, die zwingend eine Nachbewertung von Vitamin K bzw. Vitamin K-aktiven Substanzen derzeit erforderlich erscheinen lassen”.

Dies sehen offensichtlich auch die wissenschaftlichen Gremien der Europäischen Union so. Im Rahmen einer allgemeinen Neubewertung nach der Futterzusatzstoffverordnung (VO (EG) Nr. 1831/2003 vom 22.09.2003) wurden alle in der EU zugelassenen Zusatzstoffe (also auch die Vitamine) einer neuen Überprüfung durch die Fachgremien der EU unterzogen. Auch nach dieser Überprüfung sieht die EU in Bezug auf die Zulassung von Vitamin K3 als Futtermittelzusatzstoff keinerlei Handlungsbedarf.
Das Verbot des Einsatzes von Vitamin K3 beim Menschen beruht auf der Besonderheit, dass neugeborene Babys das für die Umsetzung von Vitamin K3 notwendige Enzym noch nicht in ausreichender Menge besitzen und bilden können. Dieser „Defekt” gilt allerdings nur für den Menschen. Bei Tieren (Geflügel) wurden Versuche mit 1000-facher Überdosierung gemacht, ohne dass sich negative Nebenerscheinungen gezeigt haben. Im Internet werden z.T. Versuche aufgeführt, bei denen das Vitamin K3 in überhöhten Dosierungen direkt unter die Haut oder in die Muskeln gespritzt wurde. Dies sind Methoden, die mit der Verfütterung von Vitamin K3 überhaupt nicht zu vergleichen sind, da sie nicht dem normalen Aufnahmeweg bei den Tieren entsprechen. Nach dem derzeitigen objektiven Kenntnisstand ist also an den kritischen Äußerungen über Vitamin K3 nichts dran. Wir werden natürlich die weitere Entwicklung immer im Auge behalten.

Nun wird von den Gegnern des Einsatzes von Vitamin K3 gefordert, an Stelle von Vitamin K3 Vitamin K1 einzusetzen. Das immer so hervorgehobene Vitamin K1 wurde unseren Informationen nach im Futtermittelbereich bisher überhaupt nicht in nennenswertem Umfang verwendet, weil es auch große technologische Nachteile hat. So ist beispielsweise die Stabilität von Vitamin K1 wesentlich schlechter als die von Vitamin K3. Und was nützt dem Tier ein Vitaminzusatz, der nicht stabil ist. Ganz nebenbei bemerkt war Vitamin K1 bis 1999 überhaupt nicht für die Fütterung von Tieren zugelassen. Bis zum Jahre 1999 haben also alle Tiere nur Vitamin K3 erhalten. Wenn dieses Vitamin wirklich so gefährlich gewesen wäre, wie dies nun behauptet wird, hätten wir schon immer, also seit dem es Futter gibt, nur noch kranke Tiere haben müssen. Und dies ist nun wahrlich nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Schon daraus leitet sich ab, dass die Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen können.

Zudem sind unserer Information nach bisher alle Studien zur Wirksamkeit von Vitamin K an Tieren nur mit Vitamin K3 durchgeführt worden. Es gibt keine umfassenden Untersuchungen an Tieren mit Vitamin K1. Auch Toxizitätsstudien wurden unserer Information nach mit Vitamin K1 nicht in größerem Umfang (wenn überhaupt) durchgeführt. Es gibt also auch keine Informationen über mögliche Nebenwirkungen von Vitamin K1 bei höherer Dosierung und Aufnahme mit dem Futter bei Haustieren oder landwirtschaftlichen Tieren.

Wie sie aus dieser Darstellung entnehmen konnten, setzen wir derzeit als Absicherung des Futters ganz geringe Menge Vitamin K3 ein. Die im Futter vorhandene Menge liegt bei ca. 0,0001 % oder 1mg/je 1000 g. Wir halten diesen geringen Sicherheitszuschlag für sinnvoll, da die Verwertung des natürlicherweise im Futter vorkommenden Vitamins K in bestimmten Belastungssituationen verringert sein kann. Damit wird durch den geringfügigen, aber wirksamen Zusatz eine zusätzliche Sicherheit in Belastungssituationen erreicht und einem möglichen Vitaminmangel vorgebeugt.

(* s.a. Inaugural Dissertation Dr. Carolin Hupfeld: Untersuchungen an Ziervögeln (Agapornis spp.) zur Verträglichkeit unterschiedlich hoher Vitamin K3-Gehalte im Alleinfutter, 2003)

Zunächst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass der Fleischanteil – auch wenn das immer wieder behauptet wird - letztendlich kein Kriterium für die Qualität eines Futters ist. Logischerweise muss ein Futter mit einem höheren garantierten Proteingehalt (= Eiweißgehalt) einen höheren Fleischanteil haben, da das Eiweiß eben im Heimtierfutter überwiegend über die tierischen Erzeugnisse eingebracht wird. Je höher der Proteingehalt, desto höher der Fleischanteil. Aber selbst bei gleichem Proteinanteil gibt der Fleischanteil überhaupt keine Auskunft über die tatsächliche Qualität des Futters. Fleisch und Fleisch ist nicht das gleiche. Es gibt fetteres Fleisch, mageres Fleisch, knochenreicheres Fleisch.

Um den gleichen Anteil an Protein zu bekommen, müssen beispielsweise von einem fetteren Fleisch mehr eingesetzt werden, da dieses wegen des Fettanteils automatisch einen geringeren Eiweißanteil hat. Von einem fettärmeren Fleisch brauchen Sie automatisch weniger, weil dieses eben weniger Fett und mehr Eiweiß enthält.

Zudem muss bei Vergleichen zwischen verschiedenen Futtermitteln auch daran gedacht werden, dass es noch andere tierische Eiweißquellen gibt (z.B. Vollei, Milchpulver, Fischmehl usw.), die ebenfalls in ganz hervorragendem Maße zur Eiweiß- (besser Aminosäuren-) versorgung der Tiere beitragen. In dem Maße, in dem solche tierischen Proteine eingesetzt werden, muss der Anteil an Fleischprodukten verringert werden, um eine Proteinüberversorgung insbesondere bei Hunden, zu vermieden.

Zudem hängt der Anteil an Fleisch auch von der Gesamtrezeptur und dem Proteingehalt der sonstigen Komponenten ab. Wenn Sie beispielsweise ein Futter mit einem hohen Anteil an proteinarmen Komponenten (z.B. Getreidemehle) haben, muss der Anteil an tierischen Eiweißen automatisch höher sein, da dies eben durch die höhere Zugabe anderer Proteinträger ausgeglichen werden muss. Diese wenigen Beispiele machen deutlich, dass der Fleischanteil eigentlich keine geeignete Größe zur Beurteilung der Qualität eines Futtermittels ist.

Trotzdem möchten wir Ihnen gerne mitteilen, dass das Verhältnis an Rohstoffen tierischen Ursprungs zu Protein etwa einem Verhältnis von 1 - 1,5 entspricht.
Die detaillierten Angaben finden Sie bei den einzelnen Produkten in der Zusammensetzung.

Wir verwenden Vollgetreide, das überwiegend aus dem süddeutschen Raum stammt. Zum Einsatz kommen : Mais, Weizen, Gerste. Der Reis stammt überwiegend aus südeuropäischen Anbaugebieten (Nord-Italien ). Außerdem sind in einigen Produkten noch Getreidemehle (z.B. Backweizen-Mehl aus Süddeutschland) enthalten.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Hierunter fallen getrocknete Fleischprodukte von allen üblicherweise in Deutschland vom Menschen verzehrten Tierarten: Geflügel, Lamm, Rind und Schwein. Die Rohstoffe stammen ausschließlich von genusstauglichen Tieren, die für den menschlichen Verzehr freigegeben und geschlachtet worden sind. Wir verarbeiten also keine Produkte aus Tierköperbeseitigungsanstalten (sogenannte Kadavermehle oder Schlachtabfälle, die nicht für den Verzehr geeignet sind wie z.B. Hörnern, Klauen, Krallen usw.) Die Fleischprodukte werden entsprechend der strengen deutschen und europäischen Auflagen bereits in den Herstellungsbetrieben schonend erhitzt und getrocknet. Die Fleischprodukte stammen ausschließlich aus Deutschland und den angrenzenden Mitgliedsstaaten der europäischen Union. Eine Ausnahme bildet lediglich das Lammmehl, da in der europäischen Union zu wenig Lämmer geschlachtet werden und der Bedarf deshalb durch Importe überwiegend aus Australien oder Neuseeland gedeckt wird

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Hierfür setzen wir sehr schonend getrocknetes Volleipulver (Deutschland, Frankreich) ein.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Hierunter fallen die für die optimale Verdauung unabdingbaren Ballaststoffträger wie Rübentrockenschnitzel (Rübenfasern Herkunft Deutschland) und Weizengrießkleie (Herkunft Deutsche Mühlen), sowie einige Spezialfasern (z.B. Fructo-Oligosaccharide, Inulin , schwer lösliche Pflanzen-Fasern). Weiterhin zählen wir Leinsamen (aus Deutschland), Maiskleber (aus Deutschland) und Weizenkeime (aus Deutschland) zu dieser Rohstoffgruppe.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Hierunter fallen die Tierfette (hochwertige Geflügel-und Rinderfette). Die Fette werden ausschließlich von genusstauglichen, d.h. für den menschlichen Verzehr geschlachteten Tieren gewonnen.

Hierfür verwenden wir nur hochwertige, schonend getrocknete Fischmehl aus Hochseefisch (wegen der hohen Gehalte an Omega-Fettsäuren) deutscher Herkunft, die eine optimale Frische gewährleisten.

(Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir bei unseren Premium Produkten die Zusammensetzung grundsätzlich offen deklarieren, so dass Sie auf der Verpackung leicht erkennen können, welche Rohstoffe nun tatsächlich enthalten sind.)

Wegen der großen Futteraufnahmekapazität des Hundemagens reicht eine einmalige Futtervorlage bei ausgewachsenen Hunden mit geringer Beanspruchung und entsprechend reduzierten Futtermengen eigentlich aus. Bei empfindlichen Hunden, die zu Verdauungsstörungen neigen oder bei Hunden mit stärkerer Beanspruchung soll die tägliche Futtermenge auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilt werden.

Nach der Mahlzeit sollte der Hund zwei bis drei Stunden ruhen können, um das Futter optimal zu verdauen. Bei Leistungshunden sollte die letzte Fütterung möglichst mindestens 6 Stunden vor dem Einsatz erfolgen, um eine optimale Leistungsbereitschaft sicherzustellen. Die erste Mahlzeit nach einem Einsatz sollte 2 - 3 Stunden danach erfolgen. Unregelmäßige Fütterungszeiten sollten wegen der Nachteile für eine ausreichende Verdauungstätigkeit möglichst vermieden werden.